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cerros de escazu“Cerros de Escazu”

Wanderung im Naturschutzgebiet im Zentraltal von Costarica

Naturschutzgebiet: Aufgrund der Tatsache, dass fast die Hälfte der knapp über 4 Mio. Einwohner von Costa Rica im Zentraltal leben, erleidet die Natur in dieser Umgebung eine starke Belastung. Um diesem Problem entgegenzuwirken haben die Regierungen der letzten 2 Jahrzehnte einige Räume zu Naturschutzgebieten erklärt.

Oft handelt es sich dabei leider nur um eine Formalität, trotzdem besteht die Hoffnung dadurch zur Erhaltung der Natur beizutragen. Zwei dieser Schutzgebiete befinden sich in unmittelbarer Umgebung von Santa Ana: los „Cerros de Escazú“, die im Westen bei Cedral und Quitirrisí (eine hochinteressante Siedlung, die zum größten Teil aus indigener Bevölkerung besteht) an das Municipio Mora angrenzt. Im Norden grenzt das Schutzgebiet an Piedades und Santa Ana an und im Osten an Escazú. Südlich findet man noch mehr Natur und wenig Zivilisation.

Das zweite Schutzgebiet ist das Naturschutzgebiet „El Rodeo“, ein wenig weiter westlich von Santa Ana und Piedades, über das wir hier mehr Informationen anbieten.

Die “Cerros de Escazú”, übersetzt, Hügel von Escazú mit einer Höhe von 800- 2400 m und einer sehr abwechslungsreichen Landschaft stellen nur ca. 0,24% der Oberfläche von Costa Rica. Der höchste Berg ist der Cerro Rabo de Mico mit 2432 m, der niedrigste Gipfel ist der Cerro Minas mit nur 1300 m. Das Schutzgebiet mit seinen zahlreichen Flüssen (z.B. Rio Uruca, Tabarcia) und Bächen (z.B. Santa Ana, Palmichal) ist Garant für die Wasserversorgung aller umgebenden Ortschaften, ebenso bietet es ein sehr interessantes Ausflugsziel und ist Heimat vieler Vogelarten. Allerdings gibt es keine ausgeschilderten Wanderwege, sondern einfach Waldpfade und Forststraßen, die das Gebiet durchziehen. Man kann sich zu Fuß oder auch mit dem Mountainbike von San Rafael de Escazú, Salitral oder Santa Ana auf den Weg machen und das Gebiet auf eigene Faust erkunden. Gerne statten wir unsere Gäste mit einem Trekking- GPS aus, auf dem die wichtigsten Wege zu sehen sind und mit dem eine gute Orientierung gewährleistet ist.

Der Großteil der Vegetation des Schutzgebietes ist von tropischen, immergrünen Feuchtwäldern dominiert, wenn auch viele Hänge als Weidegebiete genutzt werden, wodurch keine großen zusammenhängenden Waldgebiete erhalten sind. Beim Durchstreifen der Landschaft hat man die Möglichkeit viele Vögel, Reptilien (Leguane, Kröten, darunter die endemische Art der „Rana pipiens“), Schlangen (Coral, Boa Constrictor) und auch vereinzelt größere Säugetiere (Ozelot, Eichhörnchen, Füchse, mapache) zu beobachten; insbesondere entlang der Bäche und Flüsse hat man gute Chancen dazu.

Für den Vogelkenner mag folgende Information interessant sein: an den Cerros de Escazú sind folgende Arten zu Hause und leicht anzutreffen: der Specht (Melanerpes hoffmannii), der Breitschwingenbussard (Buteo platypterus), der Lachfalke (Herpetotheres cachinnans). Die Weißstirntaube (Leptotila verreauxi), das Sperlingstäubchen (Columbina passerina), und viele Kolibriarten. Auch der schwarze Geier (Coragyps atratus), der Schwefeltyrann (Pitangus sulphuratus), Blauraben (Cyanocorax morio), Zaunkönige (Thryothorus modestus), Waldsänger (Vermivora peregrina), Organisten (Euphonia affinis), Baumläuferwaldsänger (Mniotilta varia) und Gelbkehlvireo (Vireo Flavifrons) sind häufig anzutreffen. 

 

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