Die Schlacht von Santa Rosa
Im Jahre 1971 wurde der Nationalpark Santa Rosa gegründet um der Schlachten bei Santa Rosa und Rivas zu gedenken.
Der skrupellose Truppenführer William Walker aus Nordamerika setzte alles daran, aus den 5 mittelamerikanischen Staaten Sklavenstaaten zu machen und sie später dem Territorium der Südstaaten der USA einzuverleiben. Im März 1856 machte sich der Heereszug aus kriegslustigen Gesetzlosen auf den Weg und drangen von Nicaragua kommend Richtung Süden bis in Costa Ricanische Gebiete vor.
Glücklicherweise konnte Costa Rica durch seinen Repräsentanten in Washington rechtzeitig informiert werden und machte sich auf einen Kampf gefasst. Söldner und militärisch unerfahrene Kleinbauern bewaffneten sich und steuerten Richtung Norden, bis sie schließlich am 20. März des Jahres 1856 in Santa Rosa auf die Invasion der Truppen trafen. Durch den äußerst mutigen Heertrommler Juan Santamaria, der zum feindlichen Lager vorstieß und das Versteck der Feinde, ein aus Holz gebautes Fort in Brand setzte, konnten die Eindringlinge bereits nach kurzer Zeit besiegt und in die Flucht geschlagen werden.
Costa Rica verbuchte dadurch einen sagenhaften Sieg, die eigene Unabhängigkeit. Noch heute wird Juan Santamaria als Nationalheld gefeiert und zu seinen Ehren trägt der internationale Flughaufen San José seinen Namen. William Walker, der an der Schlacht nicht beteiligt war, wurde wenige Jahre darauf strafrechtlich erschossen.





